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GWA Werkstatt 2012 vom 11.–13.09.2012 in Hofgeismar

„Neue Relevanz von GWA!?“ - Lokale Governance – Diversity – Inklusion

Nach einigen Jahren Pause ist es im September 2012 wieder so weit: Die GWA Werkstatt wird in einem breiten Bündnis neu belebt! Bürger als Akteure – über die Anerkennung ihrer Vielfalt – hin zu einem inklusiven Handlungsverständnis steht das Tagungsmotto unter den drei großen Themenböcken, die das Arbeitsfeld derzeit dominieren: Lokale Governance, Diversity und Inklusion.

Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie führt das Fortbildungsangebot des Burckhardthauses im Bereich GWA weiter durch und veranstaltet diese Tagung in Kooperation mit der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V. sowie der Stiftung Mitarbeit, unterstützt durch die Sektion Gemeinwesenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit.

Als Ort der Fortentwicklung der Gemeinwesenarbeit, werden wir an der bisherigen Tradition anknüpfen und einen kreativen Diskurs von Theorie und Praxis neu entfalten. Mittlerweile ist GWA ein sehr ausdifferenziertes Arbeitsfeld: Community Organizing, Lokale Ökonomie, Quartiermanagement, Sozialraumorientierung, Stadtteilarbeit sind eigenständig etablierte aktivierende und beteiligungsorientierte Handlungsfelder. Das Arbeitsprinzip Gemeinwesenarbeit hat in vielen Arbeitsfeldern Wurzeln geschlagen. Viele Städte und Gemeinden implementieren sozialräumliche Konzepte, Verwaltungen werden umstrukturiert, Fachdienste lokalisiert. Klassische Arbeitsfelder Sozialer Arbeit, wie die Eingliederungshilfe oder Altenarbeit wagen den sozialräumlichen Blick und entwickeln erfolgreiche Konzepte zur Aktivierung und Beteiligung potenziell ausgegrenzter Adressatengruppen.

Die GWA Werkstatt versteht sich als Ort der Fortentwicklung bestehender Konzepte, der Innovation zum kreativen Austausch, der Kommunikation zum Knüpfen neuer Netzwerke, zum Erfahrungsaustausch und um für die eigene Praxis neue Ideen, Denkanstöße und Handlungsansätze zu entwickeln. Neben Vorträgen zum Tagungsthema und zur Zukunft in dörflichem, städtischem und internationalem Rahmen werden aktuelle Methoden zur Aktivierung und Beteiligung vorgestellt und erprobt. Der Bogen spannt sich vom praktischen Arbeiten über das aktive Mitgestalten bis zum „entspannten“ Zuhören.

Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltung und zur Anmeldung können dem Flyer entnommen werden.


BAG unterstützt „Bündnis für eine Soziale Stadt“

Die Auslober des Preises Soziale Stadt und der Deutsche Mieterbund haben am 13. Januar 2011 auf der Veranstaltung zur Verleihung des „Preis Soziale Stadt 2010“ das „Bündnis für eine Soziale Stadt“ gegründet. Mit Blick auf die im ersten Quartal anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt für das Jahr 2012 fordert das Bündnis dazu auf,

- das Programm „Soziale Stadt“ im Jahre 2012 wieder auf dem Niveau des Jahres 2010 zu fördern und die für 2011 beschlossene Kürzung der Bundesmittel von 95 Mio. Euro auf 28 Mio. Euro im kommenden Jahr wieder zurückzunehmen,

- die im Jahre 2011 nur noch eingeschränkt mögliche Verknüpfung investiver und nichtinvestiver Maßnahmen als Kernpunkt des Programms wieder in vollem Umfang zuzulassen,

- den Ausschluss des Programms „Soziale Stadt“ aus der Möglichkeit der Umverteilung von Bundesmitteln zwischen den Programmen der Städtebauförderung wieder aufzuheben.

Die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit unterstützt das "Bündnis für eine Soziale Stadt". Der Gründungsaufruf und weitere Informationen zum Bündnis finden sich unter www.buendnis-soziale-stadt.de. Unternehmen, Kommunen, Vereine und Verbände können sich auf der Homepage als Unterstützer des Bündnisses zu erkennen geben.


Kürzung der Bundesmittel des Programms "Soziale Stadt"

Die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V. hat zur Kürzung der Bundesmittel des Programms Soziale Stadt eine Stellungnahme "Soziale Stadt vor dem Aus?" (Dezember 2010) veröffentlicht.

Im August 2010 hat die BAG eine Stellungnahme zur geplanten Kürzung der Städtebauförderung und den möglichen Auswirkungen auf die Soziale Stadtentwicklung herausgegeben. Ergänzende Informationen hierzu können den Antworten auf die Kleinen Anfragen der Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen zur "Zukunft der Städtebauförderung" sowie der SPD zur "Fortführung des Programms Soziale Stadt" und einem Artikel aus der Sächsischen Zeitung entnommen werden.

Ein Vortrag von Dr. Rolf-Peter Löhr vom BAG-Netzwerktreffen am 24.09.2010 in Erfurt befasst sich mit dem Thema "Soziale Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Städten".

Unter sozialestadt2011.wordpress.com finden sich weitere Informationen und Links zur Kürzung der Sozialen Stadt.