18. Werkstatt für Gemeinwesenarbeit

Die Werkstatt für Gemeinwesenarbeit ist seit Jahrzehnten der zentrale Ort des Austauschs und der Diskussion aktueller Entwicklungen der Gemeinwesenarbeit.

Im zweijährigen Rhythmus treffen sich Fachleute aus Praxis, Forschung und Lehre aus allen Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit und aus der GWA, um Theorie und Praxis fundiert, kreativ und aktuell weiter zu entwickeln.

GWA-Werkstätten orientieren sich thematisch an aktuellen gesellschaftlichen Prozessen und greifen Fragestellungen auf, die das Gemeinwesen betreffen. Die Deutsche Gesellschaft für soziale Arbeit widmet sich in ihren Aktivitäten dem Themenkomplex Demokratiebildung in der sozialen Arbeit. Wie schon in den Jahren zuvor, bildet die GWA-Werkstatt eine thematische Nahtstelle zwischen aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und aktuellem sozialarbeiterischen fachlichen Diskurs. Die Arbeit während der Tagung ist auf die auf Beteiligung Aller ausgerichtet.

In den bisherigen Werkstätten entstanden wegweisende Konzepte der GWA, der Quartiersarbeit und der Sozialraumarbeit.

Die 18. GWA-Werkstatt steht unter dem Titel „Gemeinwesen Macht Demokratie“

Inhalt der Tagung

Viele Menschen fühlen sich politisch nicht wahrgenommen oder haben Angst, wirtschaftlich abgehängt zu werden.

Die vormals diagnostizierte Politikmüdigkeit scheint sich in generelle Abwehrhaltungen und Abwehrhandlungen umzuformen. Demokratiefeindliche Bewegungen und Parteien erstarken, Aus- und Abgrenzungsbedürfnisse werden in Sprache und Handeln radikaler.

In diesem Szenario werden in Wohngebieten, Stadteilen und im Gemeinwesen Gelingensfaktoren für aktivierende, auf Teilhabe und Teilnahme beruhende Konzepte für den Alltag schwieriger zu gestalten. Gemeinwesenarbeit steht vor der großen Herausforderung, auf lokaler Ebene Demokratieprozesse (wieder) in Gang zu bringen.

Empowerment und Partizipation sind Grundlagen für erfolgreiche Gemeinwesensarbeit. Aushandlungsprozesse müssen so gestaltet werden, dass sich Gruppen und Milieus in ihrem Zusammenleben als gemeinsam wirksame Akteure erleben.

Die 18. Werkstatt für Gemeinwesensarbeit bietet eine Plattform, unterschiedliche Arbeitsfelder und vielfältige Handelnde Personen zu vernetzen und kooperativ neue Ideen und Strategien für die jeweiligen Handlungsfelder zu entwickeln.

Neben Impulsvorträgen und strukturierten Arbeitsgruppen und Workshops bietet die Tagung viel Platz für informelle Gespräche, Diskussionen und kontroverse Debatten.

Offene Formate sollen allen Personen die Möglichkeit geben, sowohl als Impulsgeber*in, Expert*in aber auch Lernende an der Tagung teilzuhaben.

Teilnehmen können alle Personen, die an demokratischer Auseinandersetzung im Gemeinwesen und an der Weiterentwicklung des eigenen Arbeitsfeldes interessiert sind.

Die Tagung ist auf 80 Personen begrenzt, deshalb empfiehlt sich eine rasche Anmeldung.