Bundesweiter Kongress zum Thema "Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt"

Am 13. Juni 2016 veranstalten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung den Kongress zum Thema “Umweltgerechtigkeit in der Sozialen Stadt” im Radialsystem in Berlin. Zur Diskussion steht, wie der Ansatz der Umweltgerechtigkeit in die Umsetzung des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt einfließt. Dabei werden Fachsichten und gute Erfahrungen der sozialen Stadt- und Quartiersentwicklung, des Umweltschutzes und der Gesundheitswissenschaft zusammengebracht.

Eröffnet wird der Kongress von Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Der Ansatz der Umweltgerechtigkeit zeigt die Zusammenhänge zwischen Umweltqualität, Gesundheit und sozialer Lage auf und befasst sich mit der Art, dem Ausmaß und den Folgen ungleicher sozialräumlicher Verteilungen von Umweltbelastungen und den Gründen dafür. Ziel ist es, räumlich konzentrierte, gesundheitsrelevante Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. zu vermindern und einen gerechten Zugang zu Umweltressourcen zu schaffen. Ebenso wie das Programm Soziale Stadt setzt das Konzept der Umweltgerechtigkeit an sozialräumlicher Benachteiligung an.

Mehr Informationen