Preis Soziale Stadt 2016 ausgelobt

Berlin. Der bundesweite Wettbewerb zum “Preis Soziale Stadt 2016” wurde gemeinsam vom Deutschen Städtetag, dem AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem vhw–Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund ausgelobt. Bis zum 18. Dezember 2015 können Projekte eingereicht werden, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in den Stadtquartieren gefördert werden kann.

Grundanliegen des Wettbewerbs “Preis Soziale Stadt 2016“ist es, die Menschen und ihr Handeln in den Mittelpunkt von Stadtentwicklung zu stellen. Mit dem Wettbewerb wollen die Auslober anhand guter Beispiele Lösungswege aufzeigen, wie soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren gefördert werden können. Eingeladen sind möglichst viele Akteure, ihre eigenen Erfahrungen bei der Unterstützung des Miteinanders der verschiedenen Gruppen von Stadtbewohnern bekannt zu machen. Gefragt sind Projekte, die zeigen, wie durch gemeinsames Handeln Quartierszusammenhalt sowie Integration und inklusives Handeln nachhaltig gesichert werden können.

Der Wettbewerb möchte ausgehend von den positiven Aktivitäten der Menschen für das eigene Quartier die Erfolge und die Bedeutung der sozialen Stadtentwicklung für Gesellschaft und Politik erfahrbar machen. Ziel ist es, vom Abstieg bedrohten Quartieren eine Zukunftsperspektive zu geben. Bekannt gemacht werden sollen Aktivitäten, die die Lebensbedingungen in den Quartieren verbessern, die Nachbarschaften stabilisieren, die Integration und das Zusammenleben fördern, den Zugang zu Bildungsangeboten verbessern sowie die lokale Wirtschaft stärken und Arbeit im Quartier schaffen.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb können sich alle beteiligen, die sich in den Stadt- und Wohnquartieren engagieren. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege. Der Wettbewerb ist nicht auf die Gebiete des Programms “Soziale Stadt“beschränkt. Initiativen außerhalb der Fördergebiete und Projekte aus kleineren Städten und Gemeinden werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt. Bewerben können sich Projekte jeder Größe, kleinteilige Initiativen sozialen und nachbarschaftlichen Engagements genauso wie große, komplexe Quartiersprojekte. Projekte, die an einem früheren Wettbewerb “Preis Soziale Stadt“teilgenommen haben, können nochmals eingereicht werden, wenn ihre Verstetigung gelungen ist oder neue Aspekte den bisherigen Projektansatz erweitert haben.

Die Bewerbungsunterlagen sind einzureichen bei der Geschäftsstelle des Wettbewerbs:

vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

Fritschestraße 27/28
10585 Berlin

Tel: 030 390473-130

Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Website des Preis Soziale Stadt www.preis-soziale-stadt.de abgerufen werden.