Foto: Katharina Kühnel

Rückblick: BAG-Fachforum 2017

Die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit hat Ende November gemeinsam mit 70 Teilnehmenden in einem Fachforum das Handlungsfeld: „Wirksamkeit von Gemeinwesenarbeit und Quartiermanagement“ thematisiert.

Diskussion; Foto: Katharina Kühnel

Die Aktiven aus Stadtteilzentren, Gemeinwesen- und Nachbarschaftsinitiativen sowie aus Planung und Verwaltung diskutierten die Möglichkeiten der Darstellung von Wirksamkeit bezogen auf Stadtteile und Quartiere.

Dabei wurde deutlich, dass Wirkungsmessug, aufwendig ist. Organisationen müssen hierfür Ressourcen bereitstellen. Gleichzeitig muss klar sein, dass die Ergebnisse zu Veränderung und Entwicklung in der Organisation und im Gemeinwesen führen.

Bezogen auf die die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil/Wohnquartier geht es darum, die Veränderungen im Komplex in den Blick zu nehmen. Das heißt, die mittel- bis langfristige Wirkung der Menschen vor Ort, der Nachbar*innen, der Aktiven in Initiativen oder Organisationen und der Entscheider sowie der Geldgeber müssen betrachtet werden. Eine klare Ursache – Wirkungsanalyse ist hier nur bedingt möglich.

Diskussion; Foto: Katharina Kühnel

Jedoch ist es es nötig einzelne Entwicklungsphasen in geeigneter und Zeitgemäßer Form darzustellen und auf die Bedarfe der jeweiligen Nuter*innengruppen anzupassen. Die Werkzeuge zur Darstellung von Wirkung muss jede Organisation für sich auswählen.

Zentrale Fordung war, dass die Wirkungsdebatte mit einer Qualitätsentwicklungsdebatte verbunden sein muss und nicht die Basis für Kürzungen von Ressourcen und Finanzen ist.

Input; Foto: Katharina Kühnel

Vorträge:

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